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Presse (22)    26.12.2015, Freie Presse

 


 

Presse (21)    21.07.2015, Freie Presse

 

 

 


 

 

Presse (20)    18.07.2015, Freie Presse

 

 

 

 


 

Presse (19)    16.07.2015, Freie Presse

 

 

 

 

 

 


 

 

Presse (18)    30.06.2015, Freie Presse

 

 

 

 

 

 


 

Presse (17)   30.08.2014, Freie Presse

 

 

 


 


 

 

Presse (16)   19.08.2014, Freie Presse

 

 

 

 

 


 

 

Presse (15)   24.10.2013, Freie Presse

 

 

 

 


 

Presse (14)   26.09.2013, Freie Presse

 

 

 

Presse (13)   06.02.2013, Freiberger BLICK

 

 

 

 


 

Presse (12)   31.01.2013, Freie Presse

 

 

 

 


 

Presse (11)   10.12.2012, Freie Presse

 

 

 

 


 

Presse (10)   8.12.2012, Freiberger BLICK

 

 

 

 


 

Presse (9)   7.12.2012, Freie Presse

 

 

 

 


 

Presse (8)   16.11.2012, Freie Presse

 

 


 

Presse (7)   22.10.2012, Freie Presse

 

 

 


 

Presse (6)   12.10.2012, Freie Presse

 

 


 

Presse (5)   29.06.2012

 

 

 

 

Neuer Weltladen für Freiberg

 

Ein Chef ist gefunden - Ort für das Geschäft wird noch gesucht

 

Freiberg (fp). Die Arbeitsgruppe (AG) "Fairer Handel" kämpft seit Jahren für einen neuen Weltladen in Freiberg. Nun kommt sie ihrem Traum ein großes Stück näher. Nach langer Suche konnte mit dem Freiberger Geologen und Energieberater Götz Leeder-Kamanda ein Hauptverantwortlicher für ein Geschäft mit fair gehandelten Produkten gefunden werden."Ich wollte vor einiger Zeit in Leipzig mit einem Bekannten einen Laden mit Produkten aus Afrika und fairem Handel betreiben", erklärt der 45-jährige Familienvater seine Motivation.

"Leider ist daraus nichts geworden. Doch damals habe ich schon einen Einblick in Fair-Trade-Produkte und deren Vertriebswege bekommen. Das Wissen kann ich jetzt in Freiberg gut nutzen." Seit dem Ende des Weltladens "La Tienda" am Untermarkt Ende 2009 suchte die AG nach Wegen, ein neues Geschäft zu eröffnen. (...)

erschienen am 29.06.2012 in der Freien Presse, von Christian Möls

 


 

Presse (4)   17.04.2012, Freie Presse

 

 


 

Presse (3)   11.04.2012, Freie Presse

 

 


 

Presse (2)   02.07.2010

 

 

Mira Thiele (Vordergrund) engagiert sich in der neu
gegründeten "AG Fairer Handel" und wirbt mit dem
Verkauf von fair gehandelten Produkten in der Neuen   
Mensa für die Idee.                 Foto: Eckardt Mildner

 

Freiberger Studenten kämpfen für fairen Handel

Fünf Freiberger Studenten gründeten im Dezember 2009 die AG Fairer Handel, als sie vom Ende des Freiberger Eine-Welt-Laden "La Tienda" erfuhren. Mittlerweile ist der Kreis der Mitglieder auf 15 gewachsen. "Wir sind die einzige studentische Initiative in Sachsen, die sich mit dem Thema Fairer Handel beschäftigt", erklärt stolz Christian Mädler, Gründungsmitglied der neuen AG.

 

Der 21-jährige, der Geoökologie an der TU Bergakademie studiert, stieß während seines freiwilligen ökologischen Jahres in Aue auf das Thema gerechter Welthandel. "Das Thema hat mich seitdem nicht mehr losgelassen", berichtet der Student. "Am Fairen Handel überzeugt mich besonders, dass die Menschen in den so genannten Entwicklungsländern für ihre Arbeit einen gerechten Lohn erhalten. Dieser sichert vielen Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika ein Leben in Würde und ihren Kindern eine Schulausbildung."

Über diese Zusammenhänge aufzuklären und für einen gerechten Welthandel zu werben, ist ein wichtiges Anliegen der neue AG. Vor allem Studenten sollen mit Vorträgen, Filmen und Exkursionen für das Thema sensibel gemacht werden. Das Studentenwerk Freiberg hat dafür schon seine Unterstützung zugesagt. "Die AG hat mit uns Kontakt aufgenommen und nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit gefragt. Wir haben daraufhin vorgeschlagen, die Bildungsarbeit der AG an das Studentenwerk anzugliedern", so Thomas Schmalz, Abteilungsleiter für soziale und kulturelle Dienste des Freiberger Studentenwerks. Damit stehen der AG Räumlichkeiten für Treffen oder Veranstaltungen sowie geringe finanzielle Mittel zur Verfügung.

Im Blick haben die Studenten auch die Neugründung eines Weltladens in Freiberg. Im Rahmen der Initiative "Ein Weltladen für Freiberg" haben sie dafür ein Konzept erarbeitet. "Der neue Weltladen wird eine Filiale des Weltladen ′DAStietz′ in Chemnitz sein", erklärt Christian Mädler. In dem neuen Geschäft werden auch Mitglieder des ersten Freiberger Weltladens ihre Erfahrung einbringen. Trotzdem wird der zweite Versuch nicht nur eine Kopie sein. "Es wird sich einiges ändern", kündigt AG-Mitarbeiterin Mira Thiele an. "Es ist geplant, dass der Weltladen  in der Innenstadt liegt. Die Räume sollen zudem heller, moderner sowie größer sein als vorher." Doch noch fehlt eine geeignete Lokalität und das nötige Startkapital. "Da suchen wir noch Unterstützung", so die Studentin des Fachs Umweltingenieurwesen.

Doch wer schon vorher fair gehandelte Waren kaufen und die AG Fairer Handel kennen lernen will, wird in nächster Zeit in der Neuen Mensa sowie auf dem Wochenmarkt dazu Gelegenheit haben. "Wir planen dort regelmäßig einen eigenen Stand zu machen", blickt Christian Mädler voraus.

Kontakt: Christian Mädler, Tel. 03731/274006, E-Mail: maedler11@gmx.de

 

Freie Presse, 02.07.2010
Autor: Christian Möls


 

Presse (1)   15.12.2009

 

 

Gislinde Stadtler (l.) arbeitet seit 14 Jahren im Eine-
Welt-Laden mit. Gestern beriet sie Rena Schmidt bei
der Suche nach Musikinstrumenten aus der Dritten Welt.

 

Foto: Eckart Mildner

 

Im Eine-Welt-Laden geht das Licht aus

 

Grund: Trägerverein löst sich auf - Ehrenamtliche hoffen dennoch auf Zukunft des fairen Handels in Freiberg

 

Freiberg. Im Freiberger Eine-Welt-Laden "La Tienda" geht zum Jahresende für immer das Licht aus. Am 30. Dezember besteht letztmals die Gelegenheit, im Geschäft an der Untergasse 10 fair gehandelte Produkte aus aller Welt zu kaufen.

Wehmütig hat Gislinde Stadler, die seit 1995 ehrenamtlich im Projekt mitarbeitet, am Dienstag den Zettel mit dem Schließungstermin im Fenster angebracht. "Es hängt viel Herzblut an der Arbeit und am Laden. Unsere Kunden müssen jetzt bis nach Chemnitz oder Dresden fahren", sagt die pensionierte Chemikerin.

 

Hauptproblem sind nicht Umsatzverluste oder die Konkurrenz von Supermärkten, die inzwischen ebenfalls Waren aus dem Fairen Handel anbieten. "Wir haben bis zuletzt schwarze Zahlen geschrieben, auch wenn uns die Wirtschaftskrise zu schaffen machte", sagte am Dienstag Annett Heinich vom "Verein zur Förderung des Verständnisses für die Probleme der Einen Welt", der das Projekt betreute.

Jetzt löst sich der Verein mit etwa 20 Mitgliedern auf. "Wir haben nicht mehr genügend ehrenamtliche Mitstreiter. Es fehlen vor allem Leute für den Vorstand", bedauert Annett Heinich. Das bedeutet gleichzeitig nach fast 20-jährigem Bestehen das Aus für den Eine-Welt-Laden.

 

Die Hoffnung, dass der faire Handel in Freiberg dennoch weiter unterstützt wird, geben die Mitstreiter nicht auf. "Es gibt Bestrebungen von Studenten der TU Bergakademie, das Anliegen fortzuführen. Außerdem sind wir im Gespräch mit dem Chemnitzer Weltladen. Dieser übernimmt auch unsere Waren", erklärt Annett Heinich.

 

1990 hatten sich engagierte Freiberger - Schüler, Studenten, Berufstätige, Hausfrauen und Rentner- zusammengetan, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass das reiche Fünftel der Erde sein Leben auf dem Rücken einer Mehrheit von Armen und Ärmsten bestreitet. Sie bauten den Eine-Welt-Laden auf, der fortan Waren anbot, die den Produzenten in der Dritten Welt eine faire Grundlage für Leben und Entwicklung lassen.

 

 

 

Erschienen in der Freien Presse am 15.12.2009 (von Kerstin Blossey)

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